Freundschaftsskirennen des Schwingerverbandes am Mythen

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Favoritensieg beim Schwingerskirennen  

Bei idealen äusseren Bedingungen stellten sich 43 Jungschwinger, Schwinger und SchwingerfreundInnen vom Schwingerverband am Mythen dem freundschaftlichen Wettkampf auf der Hochstuckli-Skipiste. Samuel Suter vom Stoos wurde mit zwei fehlerfreien Läufen seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich souverän den Tagessieg. Es ist somit nach seinem Vorjahressieg das zweite Mal, dass er den Wanderpreis nach Hause nehmen darf.

sw. Am Samstag, 11. Februar 2017, wurde das traditionelle Clubskirennen des Schwingerverbandes am Mythen auf dem Hochstuckli durchgeführt. Bei idealem Winterwetter und äusserst fairen Bedingungen fanden zahlreiche Schwinger und Schwingerfreunde mit ihren Frauen und Freundinnen Kindern den Weg auf das Hochstuckli, um selber am Rennen teilzunehmen oder ihre Kameraden am Pistenrand anzufeuern. Die Sattel – Hochstuckli AG setzte auf der Rennpiste Engelstock einen flüssigen, aber selektiven Riesenslalom.  

Elegant, gewohnt kämpferisch und stets mit Zug aufs Tor schlängelten sich die Schwinger mit mehr oder weniger Erfolg durch den direkt gesteckten Riesenslalom ins Ziel. Auch die gut präparierte Piste, konnte nicht verhindern, dass der Kurs nach dem ersten Lauf etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde. Im Vordergrund stand die Kameradschaft, aber auch auf einige Prestigeduelle in den hinteren Regionen der Rangliste durfte man gespannt sein. Schon früh wurde Samuel Suter als Favorit gehandelt. Der 17 jährige Stöösler durfte sich nach 2013, 2014 und 2016 nun zum vierten Mal als Tagessieger feiern lassen. Für den tagesschnellsten gab es standesgemäß, den von Annemarie Betschart, Rest. Herrenboden, gespendeten Wanderpreis, bereit. Erst nach fünf Jahren kann dieser vom Punkthöchsten in der Fünfjahreswertung für immer behalten werden. Die Entscheidung fiel letztlich klar zugunsten von Samuel Suter aus. Mit zwei sauberen Läufen wurde Vorjahressieger Josef Betschart aus Seewen zweiter, der somit die Führung in der Gesamtwertung verteidigen konnte. Bei den Jungschwingern ging der Sieg zum zweiten Mal an Lukas von Euw aus Brunnen. Er siegte zwei Sekunden vor Serverin Steiner aus Ibach. Siegerin bei den Damen wurde zum fünften Mal in Serie Claudia Strüby aus Rickenbach, vor Irene Laimbacher aus Schwyz.

Nach den Strapazen des Rennens und einem warmen Drink an der Bar, wurde im Restaurant Herrenboden die Rangverkündigung abgehalten. Anschliessend genossen wir ein feines Käsefondue bis alle ihren Hunger gestillt hatten. Bei gemütlichem Beisammensein zog sich der gesellige Abend noch einige Stunden dahin.